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Meine neuen Lieblingsschuhe!?

Schuhe? Hat er Schuhe gesagt?

Ja klar. Nicht immer kann man barfuß laufen. Für manche Untergründe braucht man dann doch Schuhe – oder möchte sie zumindest lieber nutzen.

Eine Firma die ja schon einige Zeit im öffentlichen Interesse steht, was Minimalschuhe angeht ist Vibram. Und genau diese stellen nun ein neues Schuhkonzept vor.

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Laufbuchempfehlung des Tages

Auch wenn man selber gerade an Büchern schreibt (so wie ich 😉 ), hört man natürlich nicht auf selber auch welche zu lesen.

Und an dieser Stelle muss ich einfach mal das Buch „Born To Run“ von Christopher McDougall empfehlen. Ich habe es vor kurzem von Hanna und Frank (Danke!) zum Geburtstag bekommen und innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

Born To Run Buchcover

Es bietet eine interessante Mischung aus Story (ein vergessenes Läufervolk in Mexiko), läuferischen Erkenntnissen und Berichten über bestimmte Persönlichkeiten. So werden u.a. Emil Zátopek, Scott Jurek und andere vorgestellt.

Besonders spannend fand ich (natürlich) den Teil übers Barfußlaufen. Hier wird „Barfuß-Ted“ vorgestellt. Zudem werden diverse Studien erwähnt (und leider hinten im Buch nicht ausführlich beschrieben, welche genau dies sind…). Und wie soll es anders sein: Eigentlich deutet auch aus Sicht von McDougall alles darauf hin, dass barfuß laufen die beste Art des Laufens ist.

Aber nicht nur dieser Abschnitt macht das Buch zu etwas besonderem. Für mich war es vor allem die Lust aufs Laufen, die hier geweckt wurde. Man möchte einfach vor die Tür und loslaufen. Und zwar nicht zum Training – nein. Einfach um Spaß zu haben. Denn auch darum geht es in dem Buch.

Klare Kaufempfehlung von meiner Seite aus!

Musik beim Laufen – Alles nur Einbildung?

Ich laufe sehr gerne. Und auch oft gerne mit Musik. Manchmal ist es entspannend die Umgebung auf einen wirken zu lassen, gerade bei längeren Waldläufen zur Entspannung. Und wenn man mit anderen unterwegs ist, so ist Musik auch eher unangebracht.

Nichtsdestoweniger bin ich generell sehr musikbegeistert und höre dementsprechend natürlich auch oft beim Laufen Musik. Abgesehen vom reinen Konsum um des Konsums willen oder dem Nutzen gegen die Langeweile hat man meistens ja auch ein paar „Powersongs“, die einen schneller ins Ziel bringen, oder einem helfen diesen nervigen Anstieg besser zu verkraften.

Und natürlich gibt es auch zu diesem Thema wissenschaftliche Untersuchungen. Die Arbeitsgruppe um Szmedra hat 1998 zehn gut trainierte Läufer untersucht und auf ein Laufband gestellt. Einmal mit Musik, einmal ohne.

Was kann man hier feststellen? Nun, zum einen unterscheidet sich die Sauerstoffaufnahme bei beiden Versuchen nicht voneinander. Aber – und hier wird es interessant – bei den Läufen ohne Musik wurden größere Werte für Hämodynamik (der Blutfluss in den Gefäßen) und Laktat im Blut gemessen. Dies legt eigentlich einen höheren Energieverbrauch nahe („eigentlich“, weil dafür normalerweise auch die Sauerstoffaufnahme erhöht sein müsste).

Die Annahme ist nun, dass Musik es den Läufern erlaubt sich besser zu entspannen und somit den Blutfluss und den Laktatabbau durch eine geringere Muskelspannung zu begünstigen.

Es liegt also nahe, dass musikhören während des Trainings einen psychobiologischen Effekt hat.

Also Kopfhörer auf, Lieblingssong ausgewählt und ab dafür!

Schadet wenig Schlaf der Leistung?

Es gibt ja viele Dinge, die sich (negativ) auf die Leistung auswirken.
Eines dieser Dinge ist zu wenig Schlaf. Zumindest bekommt man das ja immer wieder gesagt. Aber stimmt das überhaupt? Nachdem ich vor dem Hermannslauf nur ca. 5h Schlaf hatte habe ich mal überlegt, ob es dazu wohl auch Studien gibt.

Nicht sehr viele, wie sich leider herausstellte. Aber eine, die ich heute vorstellen möchte wurde 2009 von der Arbeitsgruppe um Samuel Oliver durchgeführt. Wenn du sie lesen möchtest klick hier.

Was war die Ausgangsfrage?
Die Fragestellung des Papers war, ob sich 30h Schlafentzug negativ auf die Laufleistung auswirken.

Wie waren die Methoden?
Sieben männliche Erwachsene wurden in einer siebentägigen Studie untersucht. Einmal nach normalem Schlaf (496min, also knapp über 8h Schlaf) und einmal nach 30h Schlafentzug.
Die Probanden liefen daraufhin 30 Minuten bei 60% der VO2max auf einem Laufband. Im Anschluss durften sie das Lauftempo selber festlegen. Es wurden diverse Parameter gemessen.

Und die Ergebnisse?
Ziemlich einfach: Nach dem Schlafentzug schafften die Probanden deutlich weniger Kilometer als vorher.

Normaler Schlaf:
5674 – 6733 m

Nach Schlafentzug:
5527 – 6547 m

Die Körperkerntemperatur und andere Parameter veränderten sich hingegen nicht signifikant.

Interessanterweise namen die Probanden die Anstrengung als ähnlich war. Dies könnte auch ein Grund für die schlechtere Performanz sein.

Wenn du noch andere Studien zu diesem Thema kennst sag Bescheid, ich würde sie gerne lesen!

Koffein im Sport-Drink? Gut? Schlecht?

Über Koffein vor und während Läufen wird ja immer viel diskutiert. Zeit mal zu sehen, was wissenschaftlich so dran ist an den Bedenken und Hoffnungen. Hier also ein kurzer Ausschnitt, aus meinem (bis dato unveröffentlichtem) Buch:

Du hättest gerne Koffein in deinem Getränk?
Aber hast Angst, dass dein Magen nicht mitspielt?
Keine Sorge, wenn du nicht aus anderen Gründen überempfindlich reagierst (und dementsprechend vermutlich sowieso kein Koffein trinkst), dann musst du dir über diesen Punkt kaum Gedanken machen. Im Jahr 2013 verglich eine Studie Wasser mit Sportgetränken mit und ohne zugesetztem Koffein. Und das Ergebnis: Eigentlich lassen sich in den wesentlichen Verdauungs-Parametern keine Unterschiede feststellen (dies geschah erst bei einer Belastung von 90% VO2 max über 10 Minuten).

Die gute Nachricht: Durch zugesetztes Koffein erhöhte sich die Glucose-Aufnahme im Dünndarm. Ähnliches konnte auch schon 1998 gezeigt werden: Die Aufnahme von Koffein erhöht die Glucose-Werte im Blut. Und das Insulin-unabhängig. Yeah. Bessere Energieaufnahme für uns!

Immer noch nicht überzeugt? 2007 gab es eine Studie mit Radfahrern, in der wiederum Wasser mit Sportgetränken mit und ohne Koffein verglichen wurden. Hier wurde festgestellt, dass sich bei den Testpersonen, welche das koffeinierte Sportgetränk tranken folgende positive Eigenschaften bemerkbar machten:

  • Die verrichtete Arbeit war um 15-23% größer
  • Die gefühlte Anstrengung war geringer
  • Die Maximalkraft ließ um zwei Drittel weniger nach

 

Drink: Chia-Kirsch

Heute mal ein kleines Rezept für einen sehr leckeren Sport-Drink:

Du brauchst:

  • Kirschsaft oder ähnliches
  • Chia Samen

Damit machst du dann folgendes:

  1. 3 EL Chia Samen in 250 ml lauwarmes Wasser. Umrühren
  2. Sobald die Samen etwas aufgegangen sind ab in den Kühlschrank – am besten über Nacht
  3. Das entstandene „Chia-Gel“ mit 250 ml Kirschsaft oder ähnlichem mischen

Und warum jetzt Chia Samen?
Sie sind zur Zeit super angesagt, und das nicht ganz ohne Grund. Sie enthalten viele Omega 3 Fettsäuren, Antioxidantien und vieles mehr. Leider sind sie auch nicht ganz billig. Aber probier das ruhig mal aus, Chia Samen sind irgendwie witzig.
Kirschsaft ist gut wegen der Antioxidantien. Und zudem lecker.

Hier mal ein Beispiel, wie es dann aussehen kann:

Das ganze nochmal gut durchrühren und schmecken lassen.

Das ganze nochmal gut durchrühren und schmecken lassen.

 

Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen bei meinem neuen Blog.

Dieses Mal geht es ums Thema „Barfußlaufen“. Und zwar nicht ums barfuß umhergehen, sondern das wirkliche Laufen.

Ist es besser barfuß zu laufen als in Schuhen? Muss ich meinen Laufstil ändern? Sollte ich andere Kleidung tragen als sonst? Macht das nicht die Füße kaputt? Ich werde probieren zusammen mit euch Antworten auf diese Fragen zu finden. Und zwar (soweit möglich) wissenschaftlich fundierte Antworten.

Wenn dich bestimmte Themen besonders interessieren meld dich doch einfach bei mir. Dann schauen wir mal, was es da so zu entdecken gibt.
Viele Grüße,
Florian